Wussten Sie, dass das Grundstück zwischen 30 % und 60 % des Gesamtbudgets ausmachen kann? Der Bau kostet in der Regel zwischen 800 und 1.500 €/m², aber was Sie für das Grundstück bezahlen, beeinflusst Ihr tägliches Leben direkt... und kann später nicht mehr geändert werden.
Die richtige Wahl hängt jedoch nicht nur vom Preis ab. Sie müssen auf Dinge wie Wasser-, Strom- und Internetanschluss, Sonneneinstrahlung und Bodenbeschaffenheit achten. All das kann Ihr Projekt zum Erfolg führen... oder eben nicht.
Deshalb haben wir diesen Leitfaden erstellt. Schritt für Schritt erklären wir Ihnen, worauf Sie vor dem Kauf achten müssen: von rechtlichen Fragen bis hin zu technischen oder finanziellen Details. Egal, ob Sie das Land oder die Stadt bevorzugen: Dies wird Ihnen helfen, eine kluge Entscheidung zu treffen.
Bevor Sie etwas unternehmen, stellen Sie sicher, dass das Grundstück keine rechtlichen Probleme aufweist. Fordern Sie einen einfachen Grundbuchauszug (nota simple) beim Grundbuchamt an: Dort sehen Sie, ob die Person, die es Ihnen verkauft, tatsächlich der Eigentümer ist und ob Schulden oder Pfändungen vorliegen.
Um das herauszufinden, gehen Sie zum Rathaus und erkundigen Sie sich nach der städtebaulichen Klassifizierung. Es gibt drei Arten:
Sie sollten auch die städtebauliche Bescheinigung (cédula urbanística) anfordern, die Ihnen genau sagt, was auf diesem Grundstück gemacht werden darf.
Bevor Sie etwas unterschreiben, fordern Sie Folgendes an:
Ja, und diese variieren je nach Gebiet. Manchmal dürfen Sie eine bestimmte Höhe nicht überschreiten oder es sind nur bestimmte Materialien erlaubt. Es gibt auch eine Obergrenze für die bebaubare Fläche. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, benötigen Sie ein Bodengutachten (kostet in der Regel zwischen 400 und 3.000 €), das Ihnen Auskunft über die Eignung des Grundstücks gibt.
Achten Sie auch auf die Versorgung: Wenn kein Wasser oder Strom in der Nähe ist, stellen Sie sich auf zusätzliche Kosten ein. Und wenn etwas nicht stimmt, kann Ihnen ein spezialisierter Anwalt helfen, Probleme zu vermeiden.
Hier müssen Sie sich ein wenig die Hände schmutzig machen. Oder besser gesagt, die Techniker machen lassen. Sie müssen wissen, welche Bodenart vorhanden ist, ob sie das Haus gut tragen kann, ob Wasser in der Nähe ist oder ob Rutschungsgefahr besteht.
Das Bodengutachten analysiert all dies mit:
Auch der Grundwasserspiegel wird gemessen. Ist er sehr hoch, müssen Sie mehr in das Fundament investieren.
Hier kommt die Topographie ins Spiel. Sie dient dazu:
Sie kann Ihnen auch helfen, das Haus so auszurichten, dass mehr Licht einfällt oder die Luft besser zirkuliert. Alles zählt.
Die Lage ist nicht nur Geschmackssache. Sie beeinflusst den Wert der Immobilie, wie einfach es sein wird, dort zu leben und wie viel der Bau kosten wird.
Gibt es Wasser-, Strom-, Abwasser-, Internet- und Müllabfuhranschluss? Und nicht nur ob es sie gibt, sondern ob sie gut funktionieren. Ein schlechtes Abwassersystem beispielsweise kann Ihnen viele Kopfschmerzen bereiten.
Ein gutes Grundstück sollte in der Nähe von Folgendem liegen:
Aber auch nicht zu nah an einer Autobahn, wegen des Lärms. Ideal ist ein Gleichgewicht: leicht zu erreichen, aber ruhig.
Hier gibt es keine Magie: Bauen kostet Geld. Sehen wir uns an, wofür Ihr Budget draufgeht und welche Möglichkeiten Sie zur Finanzierung haben.
Und sehr wichtig: Planen Sie immer eine Marge von 10-15 % für unvorhergesehene Dinge ein. Es gibt immer Überraschungen.
Mit einer Selbstbauhypothek (hipoteca autopromotor). Sie erhalten das Geld in Raten, während die Arbeiten fortschreiten, und zahlen anfangs nur Zinsen. Nach Fertigstellung beginnen Sie mit der Rückzahlung des gesamten Darlehens. Normalerweise decken sie bis zu 70-80 % der Kosten, aber jede Bank hat ihre eigenen Regeln.
Auf verschiedene Dinge: die Bodenart, ob Bäume oder Vegetation vorhanden sind, die sich auswirken könnten, ob es mit dem Auto leicht zu erreichen ist, ob Wasser-, Strom- und Internetanschluss vorhanden sind, die Größe des Grundstücks und vor allem, was die Vorschriften der Gemeinde besagen. Achten Sie auch darauf, ob es gut an öffentliche Verkehrsmittel angebunden ist.
Zuerst: Gehen Sie zum Rathaus und fordern Sie die Grundstücksklassifizierung an. Es kann städtisch, bebaubar oder nicht bebaubar sein. Führen Sie dann ein Bodengutachten durch, um festzustellen, ob der Boden für den Bau geeignet ist. Achten Sie auch auf Grundwasser oder starke Gefälle.
Das hängt davon ab, was Sie möchten, aber im Allgemeinen gilt: Wenn Sie ein Haus mit Garten suchen, ist ein Grundstück von ca. 400-500 m² ideal. Damit können Sie in den meisten Gegenden bequem ca. 100-150 m² bauen und die Vorschriften einhalten.
Diese dürfen nicht fehlen:
Eine ganze Reihe. Einige davon sind:
Und sehr wichtig: Planen Sie immer eine Marge von 10-15 % für unvorhergesehene Dinge ein. Es gibt immer Überraschungen.